Hintergrundbild von Taxi24std.de
Taxiunternehmen Essen - Taxi24Std

Die Stadt Essen – Geschichte und Kultur einer Metropole

Essen – eine Stadt mit vielfältigen Gesichtern

 
Einst war die Großstadt Essen im Zentrum des Ruhrgebietes über lange Zeit der wichtigste Standort der Montanindustrie Deutschlands. Und die Stadtgeschichte von Essen ist eng mit dem Namen Friedrich Krupp und mit der Familie Krupp verbunden. Zahlreiche Einrichtungen in Essen, die Arbeitersiedlung Margarethenhöhe, Villa Hügel, ehemals der Wohnsitz der Familie Krupp, und der Hügelpark sind untrennbar mit der Krupp’schen Industrie und der Familie Krupp verwoben. Aber auch andere Industrielle, wie z.B. Friedrich Grillo, haben ihre Spuren in der Stadt hinterlassen. So hat Friedrich Grillo der Stadt das Theater und das Opernhaus gestiftet. Das Grillotheater fungiert heute als Stadttheater von Essen. Im Zuge des Strukturwandels hat sich auch das Gesicht der Stadt Essen verändert. Die ehemalige Kohle und Stahl Stadt Essen wird nur noch von wenigen Relikten der Schwerindustrie geprägt. Gussstahlfabriken und die dazugehörigen riesigen Hallen sind zum Teil verschwunden oder sind durch Umbau und Umwidmung zu Industriemuseen geworden. Das Colosseum Theater war einmal eine solche Halle und ist heute Anziehungspunkt für Musicalfreunde. Auf dem Areal der Zeche Zollverein sind gleich mehrere Museen entstanden, die die Geschichte des Ruhrgebietes und der Stadt Essen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reflektieren. Majestätisch erhebt sich der massive, rote Förderturm im Norden von Essen in den Himmel. Doch kein Feuer erhellt mehr die Nacht und keine rußgeschwärzten Gesichter fahren über den Seilschacht ein. Das liegt Jahre zurück und nur die Industriedenkmäler sind heute die Wahrzeichen der Stadt Essen.
 
Stadion Taxi
 
 

Stadtrundfahrt mit dem Taxi in Essen

 
Nimmt man nach Ankunft am Hauptbahnhof ein Taxi und vereinbart eine Stadtrundfahrt durch Essen, so lernt man auf engem Raum die unterschiedlichen Strukturen der Stadt Essen kennen. Das Taxi wird erst einmal in den Norden von Essen fahren und die industrielle Seite aufzeigen mit engen Häuserschluchten und vorwiegend Arbeitersiedlungen, aber auch den schönen Stadtteil im Nordwesten von Essen anfahren. Hier begegnet uns eine weitere Seite von Essen. Die Stiftdamen und Fürstinnenäbtissinnen residierten in dem wunderschönen klassizistischen Herrenhaus von Schloss Borbeck. Dann bringt uns das Taxi wieder zurück Richtung Süden und in das Zentrum mit zahlreichen Dienstleistungsunternehmen. Die Skyline von Essen vereint so bedeutende Unternehmen, wie EON, Thyssen Krupp, RWE AG, Evonik und Steag. Und dann zeigt die Fahrt mit dem Taxi, wie grün so eine Großstadt auch sein kann. Wertvoller alter Baumbestand im Landschaftspark machen den Grugapark zu einem attraktiven Ausflugsziel. Im Lehr- und Versuchsgarten wächst eine der ältesten Nadelgehölzsammlung Europas. Inmitten all der grünen Pracht sind eine große Anzahl von Tieren beheimatet. Ganz nah kommt man an Ponys und Ziegen und Kaninchen heran. Mit einigem Abstand hingegen kann man Papageien, Greifvögel, Eulen und Dammwild beobachten. Umgeben von soviel Natur wird auch der sportliche Ehrgeiz der Besucher angestachelt. Auf den Hauptwegen, die abends zusätzlich beleuchtet sind, ziehen Walker und Jogger ihre Runden, ausgewiesene Plätze lassen Ballsportler und Boule-Spieler zu ihrem Recht kommen. Und dann führt der Weg hinunter an die Ruhr und den Baldeneysee. Das Taxi schlängelt sich durch den mittelalterlichen Stadtteil Werden. Historische Gebäude gruppieren sich um die 1000 Jahre alte Stiftskirche. Vom Großstadtflair der Metropole Essen ist hier so gut wie nichts zu spüren. Ebenso ergeht es dem Besucher in dem jüngsten Stadtteil von Essen, in Kettwig. Mittelalterliche Fachwerkhäuser wechseln sich ab mit prächtigen Villen der Industriebarone an den Ufern der Ruhr. Man könnte sich hier fast wie im Urlaub wähnen. Hier stößt man auf den „Ruhrtal_Radweg“, der vom Sauerland bis nach Duisburg führt und durch den waldreichen Süden von Essen von Steele bis nach Kettwig führt.
 
Taxi Zollverein Essen
 
 

Essen – die Einkaufsstadt

 
Aber allein der Blick auf die glanzvolle wirtschaftliche Vergangenheit und die heutige Dienstleistungsmetropole wird dem Gesamtbild von Essen nicht gerecht. Angekommen am Hauptbahnhof grüßt sofort von der gegenüberliegenden Straßenseite das traditionsreiche Hotel Handelshof. Auf dem Dach prangt in großen Leuchtbuchstaben der Schriftzug: „Essen – die Einkaufsstadt“. Und hier beginnt auch die Shoppingmeile Kettwiger Straße. Sie führt zum nächsten Shoppingtempel, dem Einkaufszentrum Limbecker Platz. Am Ende der Kettwiger Straße aber taucht der Besucher in die religiöse Vergangenheit und Gegenwart von Essen ein. Hier steht das Essener Münster, das seitdem Essen Bischofssitz des Ruhrbistums geworden ist, auch Essener Dom genannte wird. Die Kirche gehörte zum Essener Damenstift und beherbergt in seinem Domschatz die Goldene Madonna, die älteste vollplastische Marienfigur nördlich der Alpen. Nicht weit entfernt, am Porscheplatz, erhebt sich eines der schönsten und größten jüdischen Gotteshäuser Deutschlands. Die „Alte Synagoge“ wurde 1938 durch einen Brand fast vollständig zerstört und 2010 in alter Pracht wieder eröffnet als „Haus der Jüdischen Kultur“. 2010 begrüßte Essen als Eingangsportal der „Ruhr.2010“ Besucher aus aller Welt. Als Kulturhauptstadt war und ist Essen ein Magnet für Kunstbegeisterte aus aller Welt. Das Museum Folkwang zählt zu den bekanntesten Kunsteinrichtungen in Deutschland. Alle Stilrichtungen des 19. und 20. Jahrhundert sind in den Räumen des Museums vertreten. Antikes und außereuropäisches Kunsthandwerk aus der Zeit von 4000 v.Christus bis in das 19. Jahrhundert zeigt die Kunstgewerbeabteilung.
Taxi Margaretenhöhe
 
Und wer sich nach so viel Stadtbesichtigung und Geschichte erholen und sich stärken möchte, der findet eine vielfältige Restaurant- und urige Kneipenszene vor oder powert sich in den zahlreichen Diskotheken bis zum frühen Morgen aus. Vielseitige Ruhrpott-Metropole Essen – da ist für jeden etwas dabei.